Das Unternehmen

Die Firma wurde 1980 ursprünglich unter dem Namen Numicron AG gegründet zum Zweck, ERP Lösungen für mehrere Arbeitsplätze mit einer zentralen Datenbank zu realisieren. Die Mikroprozessoren von Intel und Zilog ermöglichten es, mehrere Arbeitsplätze auf einen Computer zu führen. Dabei waren bereits damals keine lokalen Daten auf den Bildschirmarbeitsplätzen. Heute würde man von einer Cloud-Lösung sprechen. 

Bereits in den Anfängen übernahmen wir die Generalvertretung der Marke IBC/Integrated Business Computers Inc. aus Chatsworth/Los Angeles USA. Wir importierten diese und bauten ein Händlernetz auf, welche sich mit Aerztesoftware, Zahnärztesoftware, Laborsoftware oder industriellen Anwendungen befassten. Wir entwickelten für unsere Kunden eine universelle Software für Büro und Auftragsbewirtschaftung. Diese Computer waren entweder mit UNIX oder XENIX ausgerüstet oder mit dem Datenbank-Betriebssystem OASIS, dem späteren THEOS. Bereits von zu Beginn weg konnten mindestens 8 Arbeitsplätze angeschlossen werden und gemeinsam über die Daten verfügen. In den ersten Jahren waren unsere Konkurrenten die damals noch in Luzern ansässige IBM, daneben Borroughs und Nixdorf, ebenso MAI und NCR waren unter den Mitbewerbern. Im Verlaufe der 80-er Jahre entwickelte IBC den SCSI-Controller, der heute unter dem Namen SAS den professionellen Standard darstellt. Die Entwicklung des Controller wurde bei IBC entwickelt, und danach von der damaligen Lizenz-Inhaberin von Unix, der SCO (Santa Cruz Organization) übernommen.

Noch bevor der PC von IBM erfunden wurde, existierte unter dem Namen /23 (Strich23) der erste Vorläufer des PC. IBM suchte nach einem leistungsfähigen Betriebssystem für ihre erstmals mit Harddisk ausgestatteten "PC's". Deshalb bemühte IBM sich damals um die Rechte von OASIS, unserem heutigen THEOS. Leider - aus heutiger Sicht, hat der Inhaber des Copyrights von OASIS, Timothy S.Williams diese Anfrage abgelehnt, er wollte unabhängig bleiben von Hardware. IBM sah in dieser Phase die Möglichkeiten eines IBM-kompatiblen PC's und fand als Alternative das damals sehr primitive MS-DOS, aus dem im Laufe der Zeit Microsoft Windows entstand. Parallel dazu entwickelte sich OASIS auf den Platformen mit Zilog Z80 Prozessor. Später wurde mit dem Seiko Sundance PC eine Intel-kompatible Variante, die bis heute weiterentwickelt wurde. Aus rechtlichen Gründen wurde aus OASIS in der Firma Phase One Systems das Betriebssystem Theos in der neuen Firma Theos-Software Corporation.

Einige Jahre nach der Einführung des IBM-PC wurde also das Betriebssystem Theos auf den Seiko Tischcomputer portiert und damit wurde die Intel Version von THEOS abgeleitet, die alterntiv zu Windows bzw Linux auf den heutigen Intel bsierenden Platformen läuft. Wir waren stets Begleiter dieser Entwicklungen und setzten seit den 90-er Jahren vermehrt auf die Netzwerklösung mit Arbeitsgruppen und Domänen von Windows. Dabei wurden die dummen Bildschirme vom Theos (heute Thin Clients genannt), ersetzt durch die Windows-basierten PC-Stationen, die mittels Theos-Workstation-App als Clients in den Theos-Server "blicken" konnten. Immer noch war für dieses "blicken" entweder eine serielle, oder eine serielle Modem-Verbindung zum Theos-Server möglich, oder aber die moderne Netzwerkverbindung. 

Somit stellte Theos immer eine Cloud-Lösung dar, ohne lokale Daten. Damit stellten wir uns immer gegen die Client-Server Lösungen, wie sie während Jahren propagiert wurden. Der heute gültige Trend geht wieder klar in unsere Richtung zurück. Cloud-Computing und Hosting ist angesagt, Arbeiten übers Internet. Cloud - die stete Strategie von Theos ist heute in aller Munde.

Die Datenbank vom Theos-Server wurde von uns genutzt mit einer eigens für die Schweiz entwickelten ERP-Software, die von Anfang an 4-sprachig und mit Fremdwährungen die besondere Situation der Schweiz berücksichtigte. Aus einer Software entwuchsen Branchen, die gegen Ende der 80-er Jahre in eine parametrisierte Software überführt wurden.

Von da weg konnten alle Branchenlösungen mit einer Software bedient werden und Erfahrungen einer Branche konnte von einer andern genutzt werden. Wir definierten den Begriff "Individueller Standard". So steuern ca 150 Parameter das verhalten und das Gesicht der Software.​

Bis heute ist diese Programmphilosophie unser Antrieb. Geändert haben sich die Rahmenbedingungen der Software gegenüber der Hardware und der Geschäftstätigkeit. Internet kam dazu, der Zahlungsverkehr mit ESR, IBAN, LSV, DTA u.a., um nur einige zu nennen. Alles über On-Line Portale der Banken automatisiert durchzuführen. In vielen Teilgebieten automatisierte Abläufe und nicht zuletzt zu vergessen ist unsere Kernkompetenz im Bereich Grosshandel mit Barcode.In Betrieben mit bis zu 100'000 Fakturen pro Jahr bewährte sich unsere Datenbank während vielen Jahren. Die uverlässigkeit war und ist sprichwörtlich.

Seit dem Jahr 2000 verarbeiten wir Aufträge mittels mobilen Datenerfassungsgeräten mit Display direkt als Clients auf dem Theos-Server, angebunden über privaten Datenfunk (ACD Datentechnik) oder über das heute übliche verschlüsselte WLAN und komplett On-Line.

Aufsys von comx - die Cloud-Lösung für den POS-Bereich - einzigartig in der Schweiz.

Daneben haben wir die kleinen Betriebe bis herunter zu privaten Kunden stets mit der gleichen Sorgfalt vertreten. Alle profitieren gegenseitig von den Individualitäten unserer Schweizer Kultur.